Suchtprävention hautnah

Aufgrund einer Kooperation bzgl. der externen Qualiprüfungen der Mittelschule Theodor Heuss mit dem Bezirksklinikum Mainkofen entstand die Idee für eine Präventionsveranstaltung zum Thema Suchtvermeidung.

Dankenswerterweise stellten sich zwei Patienten der Forensischen Klinik Mainkofen zur Verfügung um ihre Lebensgeschichte und Suchterkrankung den Schülern der 9. Klasse zu erzählen. Begleitet wurden die Männer von Dipl. Pädagogin Helene Thoma und einer Psychotherapeutin.

In der forensischen Klinik erhalten verurteilte suchtkranke Straftäter die Möglichkeit, freiwillig eine Therapie zu absolvieren und im besten Falle damit ihre Haftstrafe nach erfolgreichem Abschluss zu verkürzen und gestärkt und gesund in die Freiheit entlassen zu werden. Die Patienten werden unterstützt zu lernen, mit ihrer Suchterkrankung umzugehen, dem Suchtdruck zu widerstehen, einen geregelten Tagesablauf zu erleben und ihr Leben, mit eigenem Antrieb, in den Griff zu bekommen. Familiäre Unterstützung, Zielsetzungen, also eine Zukunftsperspektive und Arbeitstherapie sind dabei elementare Bausteine. Insgesamt gibt es 7 Stationen bzw. Stufen, in denen man, wenn sie erfolgreich durchlaufen werden, zunehmend mehr Freiheiten und Eigenverantwortlichkeit erhält.

Die Resozialisierung nach einer erfolgreichen Therapie ist schließlich der zentralste Punkt.

Die beiden Männer berichteten ihren bisherigen Werdegang, ihre Straftaten, dem früheren Konsum und wie sie erstmals in Kontakt zu Drogen kamen.

Es sei ein sehr schleichender Prozess gewesen, bei welchem sie lange dachten, sie hätten alles im Griff. Dies stellte sich als Trugschluss heraus, sie verloren schließlich die Kontrolle und so wurde der Konsum immer höher und die Drogen vielfältiger. Da Drogenkonsum sehr teuer ist, wurden kriminelle Handlungen begangen, die irgendwann zu Anzeigen bzw. Strafverfahren und Verurteilungen führten.

Zunehmende Probleme mit der Arbeitsstelle, Familie und Freunden folgten ebenso wie hohe Schulen, z.B. durch Strafen und Gerichtskosten.

Auf Nachfrage der sehr interessierten Schüler erzählten die Patienten von der Beschaffungskriminalität, den Erfahrungen in Haft, ihren damaligen Entzugserscheinungen und den Reaktionen von Freunden und vor allem Familie.

Beide bereuen zutiefst, ihre Familien so enttäuscht zu haben. Deshalb rieten sie den Schülern: „Verbringt mehr Zeit mit euren Eltern, solange es geht. Familie ist das wertvollste Gut und eine große Hilfe und Unterstützung auch in schlechten Zeiten.“

Inzwischen haben beide ein Ziel vor Augen und wollen sich wieder eine Perspektive erarbeiten. Die Therapie sei zwar wirklich anstrengend und man werde mit vielen unangenehmen Dingen konfrontiert, aber dies sei auch richtig und sehr wichtig.

Denn das Suchtgedächtnis vergisst nichts und die Rückfallproblematik werde sie ein Leben lang begleiten.

Zum Ende der wirklich äußerst interessanten Veranstaltung legten beide den Jugendlichen ans Herz, fleißig zu lernen und ihren Weg zu machen, denn „Freiheit ist das Wichtigste das man haben kann“.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der Jugendsozialarbeit an Schulen.

___________________________________________________________________

Sozialtraining...

... der 5. Klassen zu Beginn des Schuljahres dient neben dem sozialen Lernen und dem Aufbau einer Klassengemeinschaft, vor allem auch der JaS-Fachkraft, um die neuen Schüler kennenzulernen, Vertrauen aufzubauen und mögliche Problemlagen zu erkennen. Außerdem soll es zur Stärkung einer tragfähigen Klassengemeinschaft beitragen und Konfliktlösungsstrategien aufzeigen. Auch Themen wie Kooperation, Gewaltprävention und eigene Stärken wurden durch Rollenspiele und erlebnispädagogische Einheiten bearbeitet. Durch viele kooperative Gemeinschaftsspiele kam auch der Spaß nicht zu kurz.

___________________________________________________________________

Be your own hero!

Die Klasse 7a der MS Th. Heuss erhielt Besuch von der multiprofessionell ausgebildeten Fachfrau Ayca Yalcin. Die Sozialarbeiterin, die u.a. auch über eine Ausbildung als Heilpraktikerin und Bodycross-Trainerin verfügt, führte einen Workshop zum Thema Gewalt, Kommunikation und Zusammenhalt durch. 

Zunächst wurden die verschiedenen Arten von Gewalt gesammelt, erfragt, wer für die Kinder Superhelden darstellen und was diese können sollten. Schließlich befassten sich die Gruppen ausführlich mit dem Thema Kommunikation. Sehr lange, energisch und auch recht konfrontativ, ging Fr. Yalcin darauf ein, wie die Klassenkammeraden miteinander sprechen und welche Wirkung die Worte auf andere haben. Was macht Körpersprache, Mimik und Stimmlage aus?
Des Weiteren beschäftigten sich die Schüler mit ihrer eigenen Klassengemeinschaft und erfanden einen Schlachtruf. Schließlich wurde noch der Bereich „Selbstwert“ bearbeitet. „Wen lasse ich, wie und wo an mich heran? Was ist Gruppenzwang? Was bedeutet Stärke?“ usw. . Positive Sätze und Plättchen mit netten Aussagen rundeten den Workshop ebenso ab, wie auch der Hinweis, bei schwierigen Entscheidungen, andere um Rat zu fragen und sich Hilfe zu suchen.

Der Workshop wurde dankenswerterweise vom Suchtpräventionsverein Deggendorf finanziell unterstützt.

_____________________________________________________________________________

DONUM VITAE klärt Sechstklässler auf

Kürzlich erhielten die beiden 6. Klassen der Mittelschule Theodor Heuss Besuch des Beratungsteams von DONUM VITAE. Bei diesem „etwas anderen Unterricht“ wurden die Kinder von den äußerst erfahrenen Fachkräften über alle altersgerechten Fragen zum Thema Sexualität aufgeklärt.

Die Schülerinnen und Schüler wurden in Jungs- und Mädchengruppen aufgeteilt, um in einer angenehmen Atmosphäre ganz ungestört sprechen zu können.

Spielerisch, anschaulich und erlebnisorientiert wurde das Thema Pubertät mit den Kindern geschlechterspezifisch bearbeitet.

Den Mädchen wurden im Rahmen des Projektes „Vom Mädchen zur Frau“ durch Barbara Kuisle und Anja Allinger viele wichtige Informationen vermittelt, um ihren eigenen Körper besser kennen zu lernen und alle weiblichen Vorgänge zu verstehen. Angesprochen wurden dabei unter anderem Themen, wie der Weg vom Mädchen zur Frau, Körperhygiene und Schwangerschaft.

Die Buben setzten sich gemeinsam mit Hannah Brücklmayer und Franziska Buchmeier mit der Entwicklung „Vom Jungen zum Mann“ auseinander und erfuhren viel Wissenswertes und Wichtiges über körperliche und seelische Veränderungen, Stimmbruch und Körperhygiene.

Ebenso wurde der Aufbau der Geschlechtsorgane sehr anschaulich präsentiert. Wichtig und lehrreich waren auch die Informationen zur Zeugung und Schwangerschaft.

Im Anschluss an die besonderen Schulstunden hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit ausführlich Fragen zu stellen und sich mit den Referentinnen auszutauschen.

_______________________________________________________________________________

Drogen?! - Nein, danke!!

Wieder einmal informierte Polizeihauptkommissar Günter Reithmeier die 8. Klasse der Mittelschule Theodor Heuss über die Sucht nach Drogen und ihre möglichen Auswirkungen, vor allem aus strafrechtlicher Sicht.

Inhalt des sehr interessanten Vortrages war u.a. die Vorstellung der verschiedenen Suchtstoffe, wie stoffgebundene und ungebundene Süchte, sowie legale und illegale Drogen. Auch das Thema Kräutermischungen wurde thematisiert. Der der Konsum aufgrund der verschiedenen synthetischen Inhaltsstoffe keinesfalls ungefährlich. Außerdem sei der der Besitz dieser Kräutermischungen durch neue gesetzliche Grundlagen nun ebenfalls verboten

Ebenso wurden die Schüler darüber informiert, dass nicht nur der Besitz, sondern auch der Erwerb von Betäubungsmitteln strafbar sei. Vor allem im Hinblick auf die Beantragung einer Fahrerlaubnis könne man bei nachgewiesenem Drogenkonsum, aber auch bei Alkoholmissbrauch, enorme Schwierigkeiten bekommen.

Besonderen Eindruck hinterließen die Vorher-Nachher-Fotos von Meth-Konsumenten einer PPP. Der schnelle und gravierende körperliche Verfall sollte den Schülerinnen und Schülern aufzeigen, wie schnell man in die Abhängigkeit gerät und die Bedürfnisse wie Hunger, Durst und körperliche Hygiene völlig hinten anstehen, da nur noch der „Stoff“ und dessen Beschaffung im Vordergrund stehen.

In der Abschlussrunde zeigten sich die Jugendlichen u.a. sehr überrascht über die hohe Anzahl der Suchtkranken und die gravierenden Auswirkungen bestimmter Drogenarten und stellten noch sehr viele und detaillierte Fragen.

Am Ende der Veranstaltung appellierte der Polizeihauptkommissar an die Schülerinnen und Schüler, den verschiedenen Versuchungen zu widerstehen und sich zu trauen auch „Nein“ zu sagen, denn derjenige, der nicht alles mitmache, sei eigentlich der Starke, zeige Mut und Selbstbewusstsein.

_________________________________________________________________________

"Gewalt, Sucht und soziale Medien"

Durch Smartphones und Internet hat Mobbing heute andere Dimension als früher angenommen und bestimmt das Leben vieler Schüler. Es kann der Weg von Zuhause in die Schule sein, wo heimlich und schnell ein Foto von einem Mitschüler gemacht wird. Anschließend landet dieses in den sozialen Medien und wird über WhatsApp-Gruppen mit fiesen Kommentaren weiterverbreitet. Aufgrund der ständigen Erreichbarkeit hört Cybermobbing nun nicht mehr im Klassenzimmer auf, sondern kann sich in die eigenen vier Wände der Betroffenen ziehen. Dass es sich dabei nicht um Lappalien handelt, sondern die jungen Opfer selbst Jahre später unter schweren psychischen Problemen leiden, wurde im Präventionsprojekt „Das Netz und Du“ deutlich.

Durchgeführt wurde die Präventionsmaßnahme von Frau Diana Zambelli. Im Rahmen von zwei Schulstunden wurde mit den Jugendlichen der 9. Klassen der Mittelschule Theodor Heuss über die Themen Cybermobbing, Cybergrooming und Cyberstalking diskutiert. Die Schüler erhielten hilfreiche Tipps, was sie am Besten im Umgang mit Freundschaftsfragen, der Wahl des Benutzernamens und der Erstellung von Passwörtern beachten sollten. Zum Abschluss des Projekts wurden Songs mit enorm herablassendem Inhalt gegenüber Frauen und Mädchen thematisiert. Die Jugendlichen wurden darauf aufmerksam gemacht, worauf sie bei der Wahl ihrer Musik achten sollten.

 

Der Workshop wurde von der Jugendsozialarbeit an Schule organisiert. Finanzielle Unterstützung erhielt die Schule dankenswerterweise durch den Suchtpräventionsverein Deggendorf e.V.

____________________________________________________________________________

„Haltung zeigen“

Im Rahmen der Gewaltprävention fanden in den beiden 8. Klassen der Mittelschule Theodor Heuss zwei Workshops zum Thema „Haltung zeigen“ statt. Durchgeführt wurden diese von Frau Diana Zambelli.

Jugendliche heutzutage müssen sich neben der eigenen Identitätsfindung vielen Herausforderungen stellen und sind unendlichen Einflüssen u.a. durch soziale Medien, ausgeliefert.

Eine eigene Haltung zu entwickeln ist nicht immer einfach, besonders wenn es um Mobbingsituationen geht, „denn solange jemand anders, dass „Opfer“ ist, trifft es mich selbst ja nicht“, so die ehrliche Aussage von Schülern. Mobbingopfer sind oftmals Jugendliche, die nicht in die Norm passen.

Daher hat der Frauennotruf Deggendorf e.V., Beratungsstelle für Kinder und Frauen, die von häuslicher und / oder sexualisierter Gewalt betroffen sind in den 8 Klassen der Mittelschule Theodor Heuss das Präventionsprojekt „Haltung zeigen“ durchgeführt.  In zwei Schulstunden wurde zusammen mit den Schülerinnen und Schülern zuerst einmal, anhand von verschiedenen Beispielen aus der Lebenswelt der Jugendlichen, ein Gefühl für Grenzüberschreitungen entwickelt. Anhand dieser Beispiele wurden dann die verschiedenen Formen und Ausprägungen von Gewalt erarbeitet. Im zweiten Teil des Projekts wurde anhand eines Kurzfilms der Verlauf einer Mobbingsituation aus den verschiedenen Sichtweisen der Akteure (Opfer, Täter, Mitläufer, Lehrer und Eltern) beleuchtet, und erklärt, wie es soweit kommen kann. Außerdem wurde eine Lösungsmöglichkeit aufgezeigt und zusammen mit den Schülern weitere Hilfsmöglichkeiten erarbeitet.

 

Der Workshop wurde von der Jugendsozialarbeit an Schulen organisiert. Finanzielle Unterstützung erhielt die Schule dankenswerterweise durch den Suchtpräventionsverein Deggendorf e.V..

________________________________________________________________________

„Jugendkriminalität und Jugendstrafrecht anschaulich erklärt“

Diplom Sozialpädagogin Tina Karl, die am Landratsamt Deggendorf die Tätigkeit der Jugendgerichtshilfe ausführt, besuchte auf Einladung des Rektors und der Jugendsozialarbeit an Schulen die Klasse 7a der Mittelschule Theodor Heuss.

Die meisten Jugendlichen haben noch keine Erfahrung im Jugendstrafrecht. So informierte die Jugendgerichtshelferin die Schülerinnen und Schüler über ihre Tätigkeit. Wenn eine Straftat von einem Jugendlichen begangen wird und dies zur Anzeige kommt, entscheidet die Staatsanwaltschaft ob das Verfahren eingestellt oder weiterverfolgt wird. Wenn Anklage erhoben wird landen sämtliche Straftaten von Jugendlichen auf dem Schreibtisch der Jugendgerichtshelferin. Ihre Aufgabe sei es u.a. an den Verhandlungen teilzunehmen und einen Bericht vor Gericht abzulegen, in dem die familiäre Situation, der schulische oder berufliche Werdegang und Charaktereigenschaften beschrieben werden. Der Richter hat dann im Rahmen des Jugendstrafrechtes, welches ein Erziehungsstrafrecht ist, die Höhe der Strafe festzulegen. Die Strafe soll auf den Jugendlichen und den erzieherischen Bedarf abgestimmt sein.

Außerdem ging die Jugendgerichtshelferin sehr ausführlich auf die verschiedenen Arten der Straftaten und die möglichen Strafen ein. Von Diebstahl, über Beleidigung, Bedrohung, Verbreitung und Besitz kinderpornografischer Inhalte, über Sachbeschädigung und Körperverletzung wurden eine Vielzahl möglicher Straftatbeständen besprochen. Das Strafmaß im Jungendstrafrecht könne sich hierbei von Erziehungsmaßnahmen wie beispielsweise Sozialstunden und Umgangsverbot, bis zum Arrest und schlimmstenfalls einer Jugendstrafe belaufen.

Die Schüler waren sehr interessiert bei der Sache, stellten viele Fragen und konnten sicherlich viele neue Informationen für sich gewinnen.

__________________________________________________________________________

Auszeichnung als MINT-freundliche und digitale Schule

Am Nikolaustag erhielten Frau Fleder und Herr Seif in München aus den Händen des bayerischen Staatsministers für Digitales Dr. Fabian Mehring die Rezertifizierungsurkunde als MINT-freundliche Schule und die zum ersten Mal die Urkunde als digitale Schule.

Die Auszeichnung  „MINT-freundlich“ wird verliehen an Schulen, bei denen die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik eine besondere Bedeutung haben und entsprechend gefördert werden. Der MINT-Koordinator der Schule, Herr Robert Winkler, hat für das laufende Schuljahr beispielsweise für jede Klasse ein Projekt an der Technischen Hochschule Deggendorf organisiert. Außer diesen Aktionen finden noch viele weitere statt.

Bei der Verleihung wurde darauf hingewiesen, dass es in ganz Bayern nur acht Mittelschulen gebe, die sich „MINT-freundlich“ nennen dürfen. Umso größer waren bei der Urkundenüberreichung der Stolz der Schulleitung und die Freude des Staatsministers, der ausdrücklich seinen Respekt bekundete und Herrn Seif die besten Grüße an die gesamte Schulfamilie mitgab.

_________________________________________________________________________

"Mach dein Handy nicht zur Waffe"  

Wenn junge Menschen ihr Handy für die Zwecke nutzen würden, für die es ursprünglich erfunden wurde, nämlich fürs Telefonieren, Chatten, Zocken und kreativ sein, dann könnten sich viele Jugendliche eine Menge Probleme und Ärger sparen. Mit dieser Intention wurde die Rich­te­rin­ Frau Egidi vom Amts­ge­richt Deg­gen­dorf an die Mittelschule Theodor Heuss von der Jugendsozialarbeit an Schulen eingeladen.  Die Rechtssprecherin hiel­t einen Vor­trag mit dem Titel „Mach dein Han­dy nicht zur Waf­fe“ für die Klasse 7a, der sich auf die gleich­na­mi­ge Auf­klä­rungs­kam­pa­gne des Kul­tus- und Jus­tiz­mi­nis­te­ri­ums stützte.

Der Austausch mit den Schülerinnen und Schülern sollte sie im Allgemeinen für dieses präsente Thema sensibilisieren und ihnen zugleich bewusstmachen, welche Inhalte, Videos, Bilder und Nachrichten als illegal eingestuft werden und deshalb auch rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen können. Die Referentin machte dabei deutlich, dass, auch wenn eine Straftat unwissentlich oder nicht böswillig ganz nach dem Motto „Das war doch nur Spaß“ begangen wurde, es trotzdem zu strafrechtlichen Folgen kommen kann, z.B. durch das „liken“ einer Beleidigung.

Der bekannte TikToker und Musi­ker Fal­co Punch klärt die junge Zielgruppe in dem anschaulichen Kampagnefilm darüber auf, was sie im Umgang mit den sozia­len Netz­wer­ken alles beach­ten sollten und macht ihnen dabei ziemlich deutlich bewusst, dass nicht nur die Verbreitung von beispielsweise Gewaltvideos, das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, das Weiterleiten von Nacktbildern, auf denen Minderjährige zu sehen sind, eine Straftat darstellt, sondern dass bereits der bloße Besitz solcher Inhalte auf ihren Handys rechtlich geahndet wird.

Die Handynutzung bestimmt den Alltag vieler Jugendlicher. Doch nicht alle haben einen verantwortungsbewussten und „gesunden“ Umgang mit ihrem Smartphone erlernt. Im Rahmen des gemeinsamen Austauschs konnten Schülerinnen und Schüler ihre tägliche Handynutzung kritisch hinterfragen.

_______________________________________________________________________________________

Aktion und Spaß im Jugendcenter

Um das Jugendcenter 4You auch bei den jüngeren Schüler bekannt zu machen, wurden die 5. Klassen der Mittelschule TH. Heuss auch heuer wieder zu einem individuellen Besuchstermin ins 4You eingeladen.
Das Angebot wurde von den Schülerinnen und Schülern natürlich dankend und mit Begeisterung angenommen.
Ben Haslbeck, Mitarbeiter des Jugendcenters, begrüßte die Schüler und Schülerinnen und zeigte ihnen alle Räumlichkeiten. Die interessanten Angebote, Attraktionen, sowie die abwechslungsreichen Workshops, Sporttrainings und AG´s, die die Einrichtung bietet, wurden erläutert. Von Musik AG, Malkurs, Trommelgruppe, über Kochstudio, Englischkurs oder Parkouring ist alles und noch viel mehr geboten.
Begeistert nutzen die Schülerinnen und Schüler sogleich die Möglichkeiten und lieferten sich bei Billard oder Airhockey in der Spielhalle spannende Matches.
Neben Tischtennis, Kicker und Internet fanden natürlich auch die Konsolen wie X-Box und Playstation regen Anklang. Der extra Raum für Bewegung und Sportevents wurde sofort von den Mädchen zum Tanzen genutzt.
Alle hatten also großen Spaß und genossen die „besonderen“ Schulstunden im 4 You.
Das tolle und abwechslungsreiche Wochenprogramm des 4 You erhalten die Schülerinnen und Schüler regelmäßig an der Schule und sind somit immer Bestens informiert.

___________________________________________________________________________